Alles bleibt beim alten, fast.

Am 13.05. wählten die Menschen aus NRW – und welch ein wunder es ändert sich nichts. Zumindest nicht daran wer NRW vom Landtag in Düsseldorf aus regieren darf. Dabei gibt es Gewinner wie die Piraten und die FDP als auch die Verlierer von CDU und die Linke.
In Dortmund waren ca. 421.600 Menschen Wahlberechtigt, 55,9% dieser nahmen das Angebot an und machten ihre Kreuzchen, damit stieg die Beteiligung bei der Wahl minimal.
Wie auch in Dortmund nicht anders zu erwarten, wählten knapp 50% der Menschen die SPD. Die NPD, welche sich auch in Dortmund Mühe gab Wahlkampf zu betreiben, bekam 1.615 Stimmen in vier Wahlbezirken. Dies sind 0,7%. Bei den letzten Landtagswahlen in NRW bekam die extrem Rechte Partei 2.588 Stimmen, damals 1,1%. Somit hat die NPD fast die Hälfte ihrer WählerInnen in Dortmund verloren.
Die „Steineschmeißer“ von „Pro-NRW“ hingegen konnten einen minimal Gewinn von Stimmen für sich behaupten. So bekamen sie 2010 1.647 Stimmen, dies war damals 0.7%, bei der Wahl am vergangenen Sonntag kletterten sie hinauf auf 2.759 Stimmen und liegen somit bei 1,2%. Ob dies am „erfolgreichen“ Wahlkampf von „Pro-NRW“ lag ist dabei jedoch eher an zu zweifeln.

Ergebnisse 2012
Ergebnisse 2010

Dortmunder Neonazis gründeten „Combat-18″ Zelle

Der WAZ-Rechercheblog berichtet:

Marco G. ist immer der dürre Nazi mit den großen Füßen. Er hasst Juden und Ausländer und trägt immer große Schuhe. Auf dem Foto der Neonazi-Band „Weisse Wölfe“ zielt er mit einer Pistole in das Gesicht des Betrachters. Trotz Vermummung wollen ihn die Verfassungsschützer an seinen Schuhkartongroßen Stiefeln erkennen. Die Band singt: „Am Tag der Rache wollen wir euch bluten sehn.“
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„Pro-NRW“ Kundgebung lautstark gestört

“ Ein Wanderzirkus hinter Gittern…“

Die für heute angesetzte Kundgebung der Rechtspopulisten von „Pro-NRW“, in Dortmund, begann pünktlich um 14 Uhr. Grade mal genug AnhängerInnen für ein 7. klassiges Fußballteam waren dem Aufruf gefolgt. Zuvor waren sie, auf ihrer „Heilgenmission“, in Bochum.
In Dortmund gelang es ca. 200 Menschen, unterschiedlichster Couleur, die Kundgebung in einem einzigen Pfeifkonzert untergehen zu lassen. Aus Sicherheitsgründen musste „Pro-NRW“ in einem Käfig aus „Hamburger“ Gittern stehen. Zu größeren Zusammenstößen kam es nicht, die Polizei verhielt sich an diesem Tag auffallend deeskalierend. Trotzdem flogen mehrere Gegenstände in Richtung der RassistenInnen. Immer wieder machten AnwohnerInnen aus ihren Fenstern den RassistenInnen verständlich was sie von ihnen halten.
Nach ca. 1 1/2 Std. bauten sie ihren Stand ab und verschwanden Richtung Unna. Von ihren Reden bekam so gut wie niemand etwas mit. Der einzige „Erfolg“ für „Pro-NRW“ dürfte es dabei gewesen sein mal wieder in der Presse gelandet zu sein. Wieder mit negativen Hintergrund.

Presse:
WAZ
RN

03.05. „Pro-NRW“ eine Absage erteile

Am morgigen Donnerstag plant die selbsternannte Bürgerbewegung „Pro-NRW“ im Rahmen ihrer Wahlkampftour einen Zwischenhalt in der Dortmunder Nordstadt.
Auftakt der Tour war in Essen. Am 1.Mai kam es während der Tour, in Solingen, zu Auseinandersetzung nach dem moslemisch glaübige Menschen u.A. mit Schlägen versuchten gegen die Rechtspopulisten vorzugehen.

In Dortmund wird „Pro-NRW“ versuchen vor der Moschee in der Kielstr.12 ihre rassistische Hetze vom Stapel zu lassen. Dagegen mobilisieren AntifaschistenInnen. Diese rufen dazu auf, wie schon in der Vergangenheit, die Kundgebung zu stören. Los geht es um 13:30 Uhr auf dem Platz der Münsterstr.. „Pro-NRW“ wird um 14 Uhr an der Moschee erwartet.
Auch die Dortmunder Parteien mit u.A. Oberbürgermeister Ullrich Sirau wollen gegen „Pro-NRW“ protestieren.
Erst vor kurzen wurde bekannt das „Pro-NRW“ enge Kontakte zu militanten Neonazis pflegt.
Das „Pro-NRW“ Mitglieder gut und gerne mit Neonazis zusammen Arbeiten zeigt momentan auch der Rechtsanwalt André Picker, dieser Verteidigt die beiden Neonazis Dennis G. und Alexander D. vor Gericht. Die beiden Führungskader der Dortmunder Neonazi-Szene stehen zur Zeit wegen des Angriffs, 2009, auf die 1.Mai Kundgebung des DGB vor Gericht.

Mehr Infos zu „Pro-NRW“ findet ihr auf CONTRA GEBEN!



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