Erneuter Aufmarsch von „pro-NRW“

via. Antifa Union
Die rechtspopulistische Partei pro NRW, plant eine Kundgebung mit anschließender Demonstration unter dem Motto “Kein islamistisches Ghetto in Dortmund-Hörde” gegen den geplanten Bau einer Moschee im Stadtteil Hörde. Die selbsternannte „Bürgerbewegung“ erwartet bei der vom pro NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht gestern angemeldeten Demonstration für den 17. Juli bis zu 200 TeilnehmerInnen. Im Vorfeld der Aktion, mit der man „einen neuen öffentlichkeitswirksamen Höhepunkt finden“ will, werde man „flächendeckend“ Flugblätter in Hörde verteilen, so pro NRW.

Bereits 2004 demonstrierten Neonazis aus dem Spektrum der Freien Kameradschaften gleich zwei mal gegen den Neubau des türkischen Gemeindezentrums. Nachdem der eigentliche Baustart im Jahr 2005 immer wieder nach hinten verschoben werden musste, will der türkisch-islamische Kulturverein nun im kommenden Jahr den ersten Spatenstich machen, um die Moschee dann im Jahr 2013 einweihen zu können.

Auch die neue beschworene Achse der extrem rechten NPD in den Räten von Dortmund, Bochum und Essen will eine gemeinsame Kampagne unter dem Motto „Das Ruhrgebiet muß deutsch bleiben!“ starten, bei der man u. a. auch gegen den geplanten Neubau der Moschee in Dortmund-Hörde demonstrieren möchte. Die Pläne haben sich aber noch nicht konkretisiert.

Erst Anfang Mai musste „pro-NRW“ eine dicke Schlappe, auch in Dortmund hinnehmen, als ca. 200 Antifaschisten_Innen, eine Wahlkampfkundgebung in der Dortmunder Innenstadt verhinderten.
Damals rief das „Dortmunder Antifa Bündnis“ zu Gegenprotesten auf und wurde mit einem Erfolg belohnt, es ist davon auszugehen das auch im Juli starker Protest seitens der Antifa stattfinden wird.

Infos bekommt ihr hier oder bei den anderen Dortmunder Antifa Gruppen.