Archiv für Mai 2010

Dienstag: „pro-NRW“ muss gehen!

++UPDATE++
--> „pro-NRW“ wird um 17:30 auf dem Westenhellweg, am Platz bei der Mayerschen und Karstadt, erwartet!

Im Zuge der letzten Wahlkampf Woche wird die rechtspopulistische Partei „pro-NRW“ heute mit ihrer Wahlkampftour beginnen. Morgen wird sie neben Paderborn, Soest und Unna auch Dortmund erreichen. Ein Bündnis aus Antifa-Gruppen in Dortmund, ruft dazu auf diesem Treiben entgegenzutreten. „pro-NRW“ will um 17:30 auf dem Westenhellweg ihren Stand aufbauen um ihre rassistische und islamophobe Weltanschauung zu verbreiten. Kreativität ist gefragt…

Das bedeutet kommt morgen nach Dortmund auf den Westenhellweg, 17:30 Uhr. Für mögliche Änderungen checkt die lokalen Antifa-Seiten!

Stay tuned, kein Platz für Rassisten_Innen und andere Nazis!


contra geben!

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Köln: Soli-Demo für das neue AZ in Kalk


Unterstützer_innen des Autonomen Zentrum im besetzen Haus in der Wiersbergstr in Köln-Kalk rufen auf zu einer Soli-Demo. Nachdem das Haus nun zwei Wochen besetzt ist und das Autonome Zentrum langsam Gestalt annimmt, gilt es zu zeigen, dass wir nicht mehr auf dieses Zentrum verzichten wollen. Die Kampagne Pyranha und die Besetzer_innen fordern von der Stadt eine deutliche Ansage, dass das Autonome Zentrum geduldet wird und von Repression und Räumung – auch nach der Landtagswahl – Abstand genommem wird. Billige Ausreden, wie die der Sparkasse, gelten nicht! Mit der Demonstration können wir zeigen, wie viele Menschen das Anliegen nach einem Autonomen Zentrum teilen und den Besetzer_innen unsere Unterstützung zeigen.

Also kommt alle am Donnerstag, 6. Mai, um 19Uhr zum Bahnhofsvorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof.

Infos:

unser Squat

Erste kurz Info zum Euro-Mayday

++ zwischen 800 und 1000 Menschen auf der Demo ++ gute Stimmung, immer wieder Aktionen aus der Demo heraus ++ Arbeitsamt mit „Pflastersteinen“ beworfen ++ viel Aktionskunst ++ viele Antifas vor Ort ++ „pro-NRW“ Plakate wurden „live“ gepflückt ++ Kurze, aber entschlossene, schubserein mit Cops ++ Polizei hielt ansonsten sehr zurück ++ Knaller und Rauch auf dem Nordmarkt ++ Strassenfest ging mit Konzerten bis 22:30 Uhr, friedlich und ohne Störungen zu ende ++ Veranstalter_Innen sehr zu frieden ++

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80 Neo-Nazis schleichen durch Dortmund

Gestern versammelten sich rund 80 Neo-Nazis am Dortmunder HBF um von dort aus nach Dorstfeld zu marschieren. Der Naziaufmarsch der am Dienstag angemeldet wurde und für den Spontan noch Plakate gedruckt wurden, was darauf schliessen läßt das die Neo-Nazis intern schon seid längerem mobilisierten, holte schlussendlich doch nur 80 Neo-Nazis nach Dortmund.


Nachdem im letzten Jahr rund 400 Neo-Nazis die erste Mai-Demo des DGB angriffen, gab sich die Polizei dieses Jahr vorbereitet. Mit massiven Kräften vor Ort wurde eine befürchtete Auseinandersetzung zwischen Neo-Nazis und Autonomen versucht zu verhindern. Das Motto der Neo-Nazis „Arbeitsplätze und gerechte Löhne für alle Deutschen“ gleicht dem Wahlkampf Programm der NPD, so war zu beobachten das die Neo-Nazis in zwei Blöcken liefen, ob daran lag das somit die Demo größer aussehen sollte oder verschieden Spektren getrennt laufen sollten ist unklar. Bekannt ist jedoch das die Dortmunder Neo-Nazis, trotz „autonomen“ Habitus gut und gerne mit Nazi-Parteien zusammen arbeiten.

Auf höher des „Nationalen Zentrums“ auf der Rheinischen Str. empfingen sich die Neo-Nazis dann selber aus einer der Wohnung in dem Haus, welches von HAK Immobilien vermietet wird und Ihren Sitz in der Dortmunder Nordstadt haben, wurden Schwarz-Weiss-Rote Fahnen geschwenkt.
Erstaunen trat auf als der ehemalige Dortmunder Feuerwehr Chef Klaus Schäfer auf der Demonstration der Neo-Nazis auftauchte und sich bei den Neo-Nazis aus Hamm aufhielt.

Begleitet wurde der Mini-Aufmarsch von Protesten an der Route entlang. Um 17 Uhr trafen sich bereits knapp 50 Menschen um gegen den Naziaufmarsch zu Demonstrieren. Das Bündnis Dortmund gegen Rechts hatte die Demo unter dem Motto „Gegen Faschismus, Sozialabbau und Krieg!“ angemeldet und aufgerufen massiven Protest gegen den Naziaufmarsch an den Tag zu legen. Die Demo lief in etwa die gleiche Route wie die Neo-Nazis und endete auch in Dorstfeld.

(Fotos: Antifa Union)