Archiv für November 2010

DAB ruft zum Protest am 04.12. auf!

via DAB

*UPDATE*

Karte!

EA:
Die EA-Nummer für die Aktionen morgen lautet: 0173 7 63 44 919

Wie bereits vermutet dürfen die Neonazis am Samstag (04.12.) ihre Demonstration nicht direkt am Dortmunder Hauptbahnhof starten. Nach ihrem Kooperationsgespräch mit der Polizei ist klar, dass die Neonazis vom Dortmunder Stadthaus (S/U-Bahn) starten müssen. Dort werden sie dann eine kurze Route durch das Kreuzviertel bis zum Polizeipräsidium laufen. Die Demo soll auf der gleichen Route wieder zurück zum Stadthaus laufen und dort enden. Anbei findet ihr eine Karte mit allen wichtigen Informationen.

Wir raten allen Antifaschisten_nnen sich direkt in das Viertel zu begeben, um einen Protest an der Route zu ermöglichen. Zudem rufen wir die Anwohner_nnen des Viertels dazu auf kreativ ihren Protest gegen die Neonazis auf die Straße zu tragen

Für Samstag, den 4. Dezember, rufen die Dortmunder Neonazis zu einer „Demonstration für Meinungsfreiheit in Dortmund“ auf. Anlass ist eine Reihe von polizeilichen Maßnahmen gegen die Dortmunder Neonaziszene in der vergangenen Woche.

Am Mittwoch durchsuchte der Staatsschutz mit einer Hundertschaft der Polizei zwei Wohnungen und das so genannte „Nationale Zentrum“ in der Rheinischen Straße. Der Grund: Offenbar wurden über den von Dennis Giemsch betriebenen Versand „Resistore“ Tonträger mit indizierter Musik verkauft. Als die Neonazis deshalb am darauf folgenden Tag Flugblätter verteilten, gerieten sie mit PolizistInnen aneinander, woraufhin mehrere Neonazis in Gewahrsam genommen wurden.
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Neo-Nazis wollen am 04.12. marschieren


Nach den Razzien gegen die Dortmunder Neo-Naziszene am vergangenen Mittwoch, rufen diese nun zu einer Demonstration am Samstag den 04.12. auf.
Die Neo-Nazis wollen sich um 13:00 Uhr am Dortmunder HBF treffen um für „Meinungsfreiheit“ zu demonstrieren. Nach dem verpatzen Aufmarsch versuch zum „nationalen“ Antikriegstag im September wird dies der nächste Versuch öffentlichen Raum einzunehmen.
Über Neuigkeiten und die Entwicklung zum kommenden Samstag werden wir hier informieren.

Prozess gegen BVB-Hooligans dauert an

Mitte Mai 2009 wurde Timo B. in unmittelbarer nähe der Ultra Kneipe „LenzsTUben“ von 11 Personen aus dem Umfeld dieser Angegriffen und Lebensgefährlich verletzt. Kurz darauf demonstrierten mehr als 300 Menschen in Dortmund gegen Neo-Nazis und die hiesigen Zustände.
Mittlerweile läuft der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter vor dem Landgericht weiter. Bisher hat einer der Angeklagten ausgesagt die anderen schweigen weiter.
Somit ist zu rechnen das die Verhandlungen noch weit länger andauern werden.
Die vermutung das es sich bei dem Übergriff um eine rechte Aktion handelt beruht auf Vermutungen das Timo zur Tatzeit ein Shirt mit antifaschistischen Aufdruck anhatte. In der Vergangenheit wurde zudem immer wieder bekannt das es überschneidungen zwischen der Dortmunder Naziszene und Hooligans des BVB gibt. Die größte Dortmunder Ultrá Gruppe distanzierte sich daraufhin von den Angreifern und der Tat.

Presse:
Ruhrnachrichten

Razzia bei Dortmunder Neo-Nazis

Am Mittwoch Abend (24.11.2010) durchsuchte die Polizei, in begleitung einer Einsatzhundertschaft, mehrere Wohnung von führenden Neo-Nazis aus Dortmund. Grund dafür war ein Hinweis an die Polizei, welcher verlauten lies das es bei dem rechten Online Versand „Resiststore“ möglicherweise verbotenen Rechtsrock gäbe. Daraufhin durchsuchten Polizisten Wohnungen in der Rheinischenstr. (Nationales Zentrum), der Thusneldastr. sowie der Holtestr..
Dabei konnten jedoch keine CD´s gefunden werden, die Polizei beschlagnahmte daraufhin mehrere Computer. Dies geschah schon nach den Angriffen auf die DGB Demo 2009, am 1.Mai.
Der Inhaber und Gestalter des „Resiststore“ Dennis Giemsch, dürfte sich darüber weniger freuen. Sollten volksverhetzende Musikstücke oder anderes belastendes Material bei ihm gefunden werden wird sich dies mit sicherheit nicht positiv auf das gegen ihn laufende verfahren in Hinblick auf den 1.Mai 2009 beziehen. Dabei werden ihm und Alexander D. gleich mehrere schwerwiegende Sachen vorgeworfen.
Zu dem liegt die Befürchtung auf Seiten der Neo-Nazis nahe das auch Daten in die Öffentlichkeit geraten könnten, da es nicht gelang einen Rechner rechtzeitig runterzufahren.
Die Polizei und Staatsschutz schien sichtlich überrascht, dass im „Nationalen Zentrum“ auf der Rheinischenstr. mehrere Neo-Nazis in den Räumlichkeiten zu gegen waren. Dabei machten Antifaschisten_Innen aus Dortmund bereits auf der Demonstration gegen den Mörder von Thomas „Schmuddel“ Schulz darauf aufmerksam das wöchentlich am Mittwoch, dort ein Kameradschaftsabend stattfindet.

Es ist damit zu rechnen das die Neo-Nazis auf die Aktion der Polizei mit spontan Demos und Kundgebungen antworten.

Artikel:
der Westen
Ruhrnachrichten
BNR
RN 2
Antifa Union