Razzia bei Dortmunder Neo-Nazis

Am Mittwoch Abend (24.11.2010) durchsuchte die Polizei, in begleitung einer Einsatzhundertschaft, mehrere Wohnung von führenden Neo-Nazis aus Dortmund. Grund dafür war ein Hinweis an die Polizei, welcher verlauten lies das es bei dem rechten Online Versand „Resiststore“ möglicherweise verbotenen Rechtsrock gäbe. Daraufhin durchsuchten Polizisten Wohnungen in der Rheinischenstr. (Nationales Zentrum), der Thusneldastr. sowie der Holtestr..
Dabei konnten jedoch keine CD´s gefunden werden, die Polizei beschlagnahmte daraufhin mehrere Computer. Dies geschah schon nach den Angriffen auf die DGB Demo 2009, am 1.Mai.
Der Inhaber und Gestalter des „Resiststore“ Dennis Giemsch, dürfte sich darüber weniger freuen. Sollten volksverhetzende Musikstücke oder anderes belastendes Material bei ihm gefunden werden wird sich dies mit sicherheit nicht positiv auf das gegen ihn laufende verfahren in Hinblick auf den 1.Mai 2009 beziehen. Dabei werden ihm und Alexander D. gleich mehrere schwerwiegende Sachen vorgeworfen.
Zu dem liegt die Befürchtung auf Seiten der Neo-Nazis nahe das auch Daten in die Öffentlichkeit geraten könnten, da es nicht gelang einen Rechner rechtzeitig runterzufahren.
Die Polizei und Staatsschutz schien sichtlich überrascht, dass im „Nationalen Zentrum“ auf der Rheinischenstr. mehrere Neo-Nazis in den Räumlichkeiten zu gegen waren. Dabei machten Antifaschisten_Innen aus Dortmund bereits auf der Demonstration gegen den Mörder von Thomas „Schmuddel“ Schulz darauf aufmerksam das wöchentlich am Mittwoch, dort ein Kameradschaftsabend stattfindet.

Es ist damit zu rechnen das die Neo-Nazis auf die Aktion der Polizei mit spontan Demos und Kundgebungen antworten.

Artikel:
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