Archiv für November 2010

Gesicht zeigen…

via UZ
Offensichtlich wurde unsere Aufforderung, nun den öffen- tlichen Raum vermehrt für künstlerische Praxis zu nutzen, ernstgenommen: Man bewegt sich durch die Dortmunder Nordstadt und plötzlich tauchen dort eigenartige Gesichter auf. Gesichter, manchmal monströs, manchmal verspielt, manchmal anklagend. Und ehe man sich versieht strecken sie einem ganz unverblümt die Zunge heraus. Gesichter, die einem sehr bestimmt erzählen wollen, dass Ihnen etwas fehlt in dieser Stadt!

Dass Dortmund unter anderem ein Unabhängiges Zentrum fehlt, das können wir nicht oft genug betonen. Deshalb rufen wir auch weiterhin dazu auf, diese Stadt aktiv mitzugestalten! Den grauen, unbelebten Häusern und Wänden muss Einhalt geboten werden. Für ein Recht auf Stadt/Dorf/Lebensraum!

Fordert mit uns den Schlüssel für das leerstehende Museum am Ostwall! Macht der Tristesse von Leerstand und unternehmerischem Kalkül ein Ende. Wohin das nämlich führt, zeigt eindrucksvoll folgender Artikel über das Hotel Bender:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Hotelabriss-behindert-Dortmunder-Bahnverkehr-id3963655.html


Vom Sein und Schein der „autonomen Nationalisten“

VOM SCHEIN UND SEIN

»Autonome Nationalisten« in der öffentlichen Wahrnehmung

Die Übergriffe von Neonazis bei einer Demonstration am 1. Mai 2008 in Hamburg markierten einen Wandel in der medialen Wahrnehmung von neonazistischen Großevents. Ungeachtet dessen, dass viele Teilnehmer des Aufmarschs aus NPD und Freien Kameradschaften kamen, gilt Gewaltbereitschaft von Neonazis seitdem häufig als Indikator für die erstarkte Szene der »Autonomen Nationalisten«.
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Vormerken!


Die antifaschistische Jugend Dortmund, ruft am 15. März 2011 (internationaler Tag gegen Polizeigewalt) dazu auf nach Dortmund zu kommen und gemeinsam gegen Polizeigewalt und Repressionen zu demonstrieren! Auch in diesem Jahr rief die AJDo zu einer solchen Demonstration auf.
Im folgenden der Aufruf.
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Unpolitisch bis zum Endsieg.

»Frei.Wild«: Zwischen Kitsch und Subkultur

Die Südtiroler Band »Frei.Wild« tritt in die Fußstapfen der »Böhsen Onkelz« und feiert damit immer größere Erfolge. Die Naziskin-Vergangenheit des Sängers scheint – wie beim großen Vorbild – kein Hindernis zu sein. Ebensowenig sind es die nationalistischen und völkischen Töne der Band, die sich mit den Beteuerungen abwechseln, »unpolitisch« zu sein. Band und Fans scheinen diese Widersprüchlichkeiten problemlos auszuhalten. Das aktuelle Album hat es zwischenzeitlich auf Platz zwei der deutschen Charts gebracht.
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