Archiv für Januar 2011

Der kommende Aufstand

Das Antifa Medienzentrum Dortmund hat folgenden Bericht veröffentlicht, welcher auf das Audiobook von dem Buch „Der kommende Aufstand“ hinweist.
Das Audiobook soll eine schnellere Verbreitung des Textes fördern und zur konstruktiven Diskussion in Euren Zusammenhängen führen.

„Der kommende Aufstand“ wurde als Audiobook eingesprochen. Ein Zitat aus dem Vorwort der Übersetzer_innen als Hinweis zum Umgang mit der Kommentarspalte:

„Wenn es gelingt zu vermeiden, die Diskussion über den kommenden Aufstand auf eine banale Zugehörigkeitsmaschine einzudampfen, könnten folgende Analysen und Vorschläge helfen, uns mit organisierteren Strukturen gegen die fortschreitende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu formieren und eine lange nicht gesehene Schlagkraft zu entfalten.“
In den letzten Jahren ist in Frankreich eine Reihe von Texten entstanden, die das Genre des politischen Manifests neu beleben. Ohne Copyright und ohne namentliche Nennung einer Autorin sind dort Texte entstanden, die auf Interesse stoßen, die über das sprechen, was uns auf den Nägeln brennt. Die Audiofiles von „Der kommende Aufstand“ liegen bei freie-radios.net:

http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38403

Nachdem wir im September den Text „Aufruf“ http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=36667 für das Radio eingesprochen haben, folgt nun der Text „Der kommende Aufstand“.
http://de.indymedia.org/2010/07/286487.shtml

Wir sind nicht die Übersetzerinnen und auch nicht die Verfasserinnen. Wir sind die Sprecherinnen und haben eine deutsche Übersetzung gewählt, die frei im Internet zugänglich ist. Den „Kommenden Aufstand“ und weitere Texte findet ihr im Internet unter http://www.bloom0101.org

Reflektionen zum „Kommenden Aufstand“ gibt es vom Freien Sender Kombinat in Hamburg.
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38217

Was wir aber noch sagen wollen und sagen müssen ist, dass es wichtig ist, von Anfang bis zum Ende zuzuhören. Erst so wird verständlich, worum es in diesem Text geht. Der Text ruft zu einer umfassenden Kommunisierung und einer Selbstorganisierung des Lebens auf. Im letzten Kapitel heißt es sinngemäß: Unsere Stärke die Wirtschaft zu blockieren muss sich an unserem Niveau der Selbstorganisierung messen lassen

Was geht mich das an!?

Das Dortmunder Antifa Bündis (DAB) wird im ersten Quartal des Jahres 2011 eine antifaschistische Vortragsreihe, zu verschiedenen Themen, abhalten. Der Ankündigungstext lässt auf einiges hoffen!
„Neues Jahr und gleich geht es los! Das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) wird im ersten Quartal des Jahres 2011 eine antifaschistische Vortragsreihe unter dem Motto „Was Geht mich das an?“ veranstalten, bei der jeweils am dritten Dienstag im Monat ein Vortrag stattfinden soll. Veranstaltungsort ist das Kulturcafé Taranta Babu.

Die ersten drei Themen (Januar bis März) sind:
- Vertrieben Verfolgt Vergessen – die Kontinuität des Antiziganismus (18.01.2011)
- Recht extrem – Die Extremismustheorie und ihre Auswirkungen (15.02.2011)
- Solidarität als „Waffe“, die Arbeit und Hintergründe der Roten-Hilfe (15.03.2011)

Bei den Veranstaltungen arbeiten wir mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland und der Bildungsinitiative Münsterland zusammen, welche seit Jahren antifaschistische Bildungsarbeit leisteten.

Beginn der Veranstaltungen ist immer um 19:30 Uhr. Neben den Vorträgen und Diskussionen bieten wir Euch vegane Snacks und leckere Getränke gegen Spende. Des Weiteren können die einzelnen Veranstaltungen für Euch als erste Anlaufstelle dienen, wenn ihr persönlichen Kontakt zu Dortmunder Antifaschist_innen sucht und Interesse an linksradikaler Politik in Dortmund habt.

Veranstalter ist das Dortmunder Antifa Bündnis in Zusammenarbeit mit der Bildungsinitiative Münsterland und dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.
Kontakt: dab-info@nadir.org
dab.nadir.org“

Neo-Nazi erneut verurteilt

via Antifa Union

„Anfang Dezember wurde ein Prozess neu aufgerollt, bei dem der Dortmunder Neonazi Marc Brandt vor Gericht stand, weil er im Vorfeld des Antikriegstages einen jungen Studenten zu Boden schlug. Brandt war in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 2.800 Euro (80 Tagessätze) verurteilt worden. Außerdem sollte er weitere 800 Euro Schmerzensgeld an das Opfer zahlen, sowie für eventuelle Spätfolgen der Verletzung – Nasenbeinbruch und erhebliche Blessuren im Gesicht – aufkommen. Gegen dieses Urteil haben sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

Obwohl der rechte Szene-Anwalt André Picker nach wie vor auf Freispruch plädierte, wurde der 32-jährige Neonazi heute in zweiter Instanz vor dem Landgericht Dortmund wegen Körperverletzung verurteilt. Zwar muss der Neonazi mit einer Geldstrafe von 1.000 Euro zwar 1.800 Euro weniger zahlen als zuvor, da er zwischenzeitlich seinen Job in der Kfz-Branche verloren hatte. Allerdings wurden die Anzahl der Tagessätze von 80 auf 100 hochgesetzt, sodass Brandt damit nun als vorbestraft gilt.“

Presse:
WAZ

Dortmunder Naziaussteiger im Interview…

… mit der Redaktion von „Plastic-Bomb„(Punk Fanzine).
Im Interview wird mit einem Aussteiger aus der Dortmunder Naziszene gesprochen, das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Thema Musik.

PB: Du sagtest, Du hörst gern SLIME. Es ist ja auch eine Band, die wegen ihrer teilweise antiimperialistischen Texte aus den 80er Jahren mal in der Diskussion stand. In AN-Kreisen ist linke Punkmusik aufgrund dieser vermeintlichen Schnittstellen verbreitet. Ist das eher Provokation gegenüber der Gegenseite oder wird diese Musik auch wirklich gehört und vielleicht als Querfront-Strategie gesehen?

Ich weiß nicht, ob man sich in Form einer Querfront-Strategie damit auseinander setzt, dass denke ich eher nicht. Aber diese Musik wird auf jeden Fall auch privat gehört. Punkrock, Hiphop, Metal, Rock… da ist alles dabei. Grade bei den AN ist das absolut verbreitet. Die Themen der Songs werden ganz primitiv auf die faschistischen Gedanken zurecht gelegt und schon ist was neues da, worauf diese Leute abfeiern können.
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