Archiv für März 2011

Graffiti für Schmuddel

via DAB


Offenbar haben einige Sympathisant_innen in Bochum ein Graffiti für die anstehende Thomas-Schulz-Gendenkdemo gemalt. Das Dortmunder Antifa-Bündnis erhielt per Mail einen Hinweis und konnte das Kunstwerk daraufhin abfotografieren. Das Bild zeigt neben einem Aufruf zur Gedenkdemo einen Charakter, welcher eine Fahne mit den Buchstaben “AFA” hält, ein Akronym für “Antifaschistische Aktion”. Daneben lässt sich der Schriftzug “Siempre” erkennen, womit offensichtlich zum einen auf die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit hingewiesen und sich zum anderen solidarisch mit der Arbeit der Kampagne “siempre antifascista” erklärt werden soll.

Bereits im letzten Jahr erstellten Sympathisant_innen ein Graffiti, das zur Beteiligung an unserer Gedenkdemo aufrief.

Landesrehierung leugnet Nazimorde

Zur Beantwortung der Großen Anfrage „Neofaschismus in Nordrhein-Westfalen“ durch die Landesregierung erklärt Anna Conrads, innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW: „Das ist ungeheurlich! Die Antwort der rot-grünen Minderheitsregierung illustriert die permanente Untertreibung der realen Gefahr, die von neofaschistischen Organisationen und Parteien in NRW ausgeht.“ Die Abgeordnete hatte von der Landesregierung ausführliche Informationen zu neofaschistischen Strukturen und Aktivitäten in NRW gefordert.
Anna Conrads, innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW
„Ich bin empört, dass die Landesregierung es tatsächlich fertig bringt, Menschen, die nachweislich von Neofaschisten ermordet wurden, nicht in der Statistik zu nennen“, empört sich Conrads. So unterschlägt die Landesregierung die Ermordung dreier Dortmunder Polizeibeamter im Jahr 2000 durch den Neonazi Michael Berger sowie die Ermordung des Punks Thomas Schulz, der im März 2005 in Dortmund vom Rechtsextremisten Sven Kahlin erstochen wurde.
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Demonstration für Erhalt des Strassenstrich

Die Debatte um den Erhalt oder die Auflösung des Straßenstrichs in Dortmund, welcher von lokalen Politiker_innen zur „Achse des Bösen“ gemacht wurde, hält weiter an. Seit Wochen ist täglich in den lokalen Medien zu lesen wie schlimm die Verhältnisse in der Dortmunder Nordstadt sein und wer daran Schuld hat. Die Politiker um SPD und CDU haben das Thema populistisch aufgegriffen und betrieben mit unter rassistische Stimmungsmache gegen Minderheiten in dem Kiez. Diese Stimmungsmache artet mittlerweile in Massenkontrollen durch Polizei und Ordnungsamt aus, bei denn alle Menschen kontrolliert werden welche nicht „deutsch“ aussehen und sich auf öffentlichen Plätzen aufhalten.
Heute demonstrierten auf Grund dessen knapp 70 Prostituierte durch die Dortmunder Nordstadt zum Rathaus in der Innenstadt. Auf Schildern, Transparenten und beim Rufen von Parolen forderten sie den erhalt des Straßenstrichs und das Ende der Hetze.
Am 31.03. wird der Rat der Stadt Dortmund über den möglichen Erhalt debattieren.

Medizinische Hilfe, auch ohne Papiere!

via Antifa Union
Krank und ohne Papiere? | Sick and without papers? | Malade et sans papiers? | ¿Enfermo y sin papeles? | Has tasin ve legal değilsin?

Medi-Netz Dortmund ist eine Menschenrechtsinitiative, die medizinische Hilfe für Flüchtlinge ohne Aufenthaltsstatus vermittelt. In der Sprechstunde oder telefonisch wird festgestellt, welche Hilfe notwendig ist. Anschließend erfolgt die Vermittlung an die Ärztinnen und Ärzte, die sich bereit erklärt haben Flüchtlinge anonym und kostenlos bzw. kostengünstig zu behandeln. Der Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört.

Die Anonymität der Beratung ist in jedem Fall gewährleistet. Persönliche Daten werden nicht gesammelt. Medi-Netz Dortmund gibt keine Informationen an staatliche Behörden weiter.

Sprechstunde:
Dienstags 11.00 – 12.00 Uhr im „Gasthaus“,
Rheinische Straße 22, 44137 Dortmund
Eingang Friedrichstraße

Telefonischer Kontakt: 0176 / 42030211

Eine Initiative der IPPNW
Gruppe Dortmund