Archiv für April 2011

„YA BASTA“ Heraus zum ersten Mai!

via DAB / Euromayday

Das Dortmunder Antifa Bündnis (DAB) ruft zum Antifa-Block auf dem Euromayday in Dortmund auf, ausserdem steht das Programm mit einigen Höhepunkten und sicherlich einigen Überraschungen fest!


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Die Verhältnisse zum Tanzen bringen! – Selbstverwaltete Freiräume erkämpfen!

Aufruf zu Nachttanzdemo am 30.April in Duisburg


Von Duisburg bis nach Dortmund: Im Ruhrgebiet hat es unkommerzielle und selbstverwaltete Kultur nicht einfach. Wenn es dann auch noch nicht nur um Kultur, sondern auch um Politik von unten gehen soll, sieht es noch schwärzer aus. Trotz massiven Leerstandes und vieler guter Gründe für soziale und kulturelle Zentren in jeder Ruhrgebietsstadt (wenn nicht sogar jedem Stadtteil), investieren die Städte größtenteils in fragwürdige „Leuchtturmprojekte“, während lokale Initiativen teilweise seit Jahren versuchen Immobilien für ihre gemeinnützige Arbeit zu finden.
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„…aus der tiefen Senke der Geschichte…“

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (BSZ) sprach mit der Pressesprecherin der Antifa Union Dortmund über das „Nationale Zentrum“ auf der Rheinischen Strasse 135.

Trotz Immobilienkauf: Dortmunder Neonazi-Treff weiter geöffnet

Ein von der Stadt Anfang 2011 aufgekauftes Wohnhaus wird noch immer von Neonazis genutzt. Am Karfreitag sollte dort die Geburtstagsfeier der rechtsradikalen Hooligantruppe „Borussenfront“ gefeiert werden. Als die Pläne bekannt wurden, war der Aufschrei groß. Die Aufmerksamkeit vertrieb die Nazis in eine Ausweichräumlichkeit. Am Fortbestehen ihres Treffpunktes ändert das aber nichts.
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Wer nicht feiert, hat nix verstanden!

Am 8. Mai jährt sich, erfreulicherweise, zum 66. mal der „Tag der Befreieung vom Nationalsozialismus“. Aus diesem Anlass organisieren Antifaschisten_Innen aus Witten eine Demonstration. Im folgenden wollen wir den Aufruf dokumentieren und dazu aufrufen sich an dieser Demonstration zu beteiligen!


Am 8. Mai 2011, wollen wir AntifaschistInnen unterschiedlichster Spektren in Witten zusammenbringen um jenseits aller bestehenden Differenzen gemeinsam den 66. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands zu begehen.

Tag der Befreiung

Der 8. Mai 1945 steht für die militärische Zerschlagung des Nationalsozialismus und markiert damit den Sieg in dem von Deutschland entfachten Weltkrieg, welcher über 50 Millionen Menschenleben kostete.

Der 8.Mai steht auch symbolisch für die Befreiung der wenigen Überlebenden der Konzentrationslager, die dem deutschen Vernichtungswahn entkommen konnten, dem neben 6 Millionen Juden auch Sinti & Roma, Behinderte, politische Gegner, Homosexuelle und andere Menschen zum Opfer fielen.

Dieser Tag soll Anlass sein all denjenigen zu danken, die mithalfen die Befreiung von der NS-Herrschaft durchzusetzen – namentlich allen Angehörigen der Roten Armee, der West-Alliierten und ihrer Verbündeten, sowie den Widerstand leistenden PartisanInnen überall in Europa – und all den Menschen zu gedenken die Opfer des faschistischen Terror wurden.

Dem Opfermythos entgegentreten!

Mit unserem historischen Gedenken wollen wir an diesem Tag dem populär gewordenen Geschichtsbild entgegentreten, welches die Gleichsetzung von Tätern und Opfern betreibt und Ursache und Wirkung in einen falschen Zusammenhang stellt. Ein wichtiger Pionier dieser Geschichtsklitterung ist der „Bund der Vertriebenen“, der seit jeher für den Versuch steht Geschichte umzuschreiben. Die Annahme des CDU/CSU/FDP-Antrages ,60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen – Aussöhnung vollenden‘ durch die Mehrheit des Bundestages am 10. Februar diesen Jahres, die weite Teile der Historikerschaft aufschreckte, ist nur ein weiteres Zeichen dieses verbreiteten Opferkults. Während Guido Knopp und Erika Steinbach die alten Nazis zu Opfern machen, organisieren die neuen Nazis Europas größtes rechtsradikales Event in Dresden anlässlich der Jahrestage der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten.

Wer nicht feiert – hat verloren!

Mit den Feierlichkeiten zum 8. Mai 2011 in Witten wollen wir den „Tag der Befreiung“ stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und unseren Befreiern über all in der Welt danken. Der Tag ist für uns nicht nur Anlass zum Gedenken an die Opfer sondern auch Anlass zur Freude über die Befreiung und daher ein Grund zum Feiern. Die Erinnerung an den 8. Mai 1945 soll darüber hinaus dazu anregen nicht nur im bloßen Gedenken zu verharren, sondern sich auch aktiv im Kampf gegen alte und neue Nazis und andere Geschichtsrevisionisten zu engagieren.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration!
08.05.2011 | 14:00 h | Witten | Berliner Platz
Wer nicht feiert – hat verloren!