Archiv für Juni 2011

Veranstaltung zur Situation in der Nordstadt

via BDGR

„13. Juli 2011: Podiumsdiskussion zum Thema Roma in der Nordstadt

Das Bündnis Dortmund gegen Rechts lädt ein zu einer Podiumsdiskussion zur Situation in der Dortmunder Nordstadt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollen die Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien stehen, die sich der Ethnie der Roma zugehörig fühlen.

Diskutiert werden soll insbesondere, wie es nach der Schließung des Straßenstrichs weitergehen soll, welche Möglichkeiten für ein menschenwürdiges Wohnen geschaffen werden können und wie eine Integration aussehen könnte.

Unser Anliegen ist es, Presseartikel, die sich zum Teil sehr
 reißerisch und ausgenzend mit den Roma befassten, aber auch
diskriminierende Aussagen Dortmunder Lokalpolitiker zu entkräften und 
die Lage aus der Sicht der Betroffenen darzustellen, um auf diese Weise 
zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Problematik beizutragen. Auch die antiziganistische Haltung eines Teils der Bevölkerung soll thematisiert werden.

Diskutieren werden in der Nordstadt aktive Menschen aus sozialen Organisationen und Verbänden sowie Fachleute. Aber auch die Besucher der Veranstaltung können zu Wort zu kommen.

Mittwoch, 13. Juli 2011, 18 Uhr im Sozialen Zentrum Westhoffstraße, Dortmund
Veranstalter: Bündnis Dortmund gegen Rechts

Hinweis
Für alle Veranstaltungen gilt: Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt oder sie werden von dieser ausgeschlossen.“

Neuer Blog für die Nordstadt

”WatchBlog

Engagierte Menschen aus Dortmund haben einen Blog gestartet der sich mit der Dortmunder Nordstadt befasst. Dort wird seid einiger Zeit die seid Monaten anhaltende Debatte über den Dortmunder Kiez begleitet und Kommentiert. Wer also mehr wissen, lesen und hören, will als hohle Stammtischparolen aus Richtung SPD/CDU oder der Lokalpresse, sollte öfters mal auf den Blog vorbei schauen.

Zum Stand der Dinge im Norden

via Transnationales Aktionsbündnis

„Anfang dieses Monats beantwortete die NRW-Landesregierung die Anfrage eines FDP-Abgeordneten zur Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien in die Dortmunder Nordstadt – neutral formuliert. Tatsächlich sprechen bereits der Titel der Anfrage („Quartiersverfall und organisierte Kriminalität in der Dortmunder Nordstadt“) und die einleitenden Vorbemerkungen des Fragestellers, in denen die in der Kampagne gegen die Zuwanderung von Polizei, Politik und Presse entworfenen Schreckensszenarien ohne Weiteres übernommen werden, für sich.

Die Antwort auf die Anfrage besteht entsprechend weitgehend aus einem Katalog ordnungsbehördlicher und polizeilicher Repressionsmaßnahmen, welche die Landesregierung für „zielführend“ hält.
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Ost-West: Neonazi Strategien

Auf der Westen.de und in der Printausgabe der WR findet sich folgender Bericht welcher die zusammenhänge zwischen Neonazis aus Ost und Westdeutschland aufzeigt und die verschiedenen Strategien der Neonazis beleuchtet.

Dortmund.
Aufmarsch von Rechts:
In einigen Vierteln ziehen systematisch Nazis in freiwerdende Wohnungen. Der Verfassungsschutz zählt über 100 Attacken auf Büros von SPD, CDU und Grünen.

Das Fazit aus dem Osten der Republik an die braunen Kameraden im Ruhrgebiet liest sich fröhlich. Die „Vollzugskräfte“ der Polizei sind beim Dortmunder Anti-Kriegstag mal so richtig „verarscht“ worden, berichtet der Neonazi Christian Worch in einer E-Mail an NPD-Kader, die der WAZ vorliegt. Worch freut sich, weil seine Nazis vor den Augen der Polizei referieren konnten, für welche Ziele eine „Faustfeuerwaffe“ Kaliber 9 Millimeter Parabellum besonders geeignet ist.
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