Archiv für September 2011

„Nachweis über den ehemaligen Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft“

Die Dortmunder Ausländer Behörde schickanierte eine 87 jährige Holocaust-Überlebende, da diese nicht über einen direkten Nachweis der deutschen Staatsbürgerschaft verfügte.
Claire Rosenfeld (87) welche mitte des Jahres aus New-York nach Dortmund kam um den Rest Ihres Lebens bei Ihrer Familie zu verbirngen, sah sich einer abstoßenden Schickane seitens des Amts gegenüber. Als es um eine Aufenthalsterlaubnis ging wurde das Amt pampig und forderte gar einen „Nachweis über den ehemaligen Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft“. Sprich bspw.: einen Ausweis über die Staatsbürgerschaft des 3.Reiches. Dieses verlies die 87 jährige nach Kriegsende 1945 und ging in die USA genauer nach New York, zuvor veschleppten Sie die Deutschen in das KZ in Hessisch-Lichtenau.
Die Familie von Claire Rosenberg ist schockiert, wie das Amt mit Ihnen Umsprang und welche Sätz dabei gefallen sein sollen. Mittlerweile hat das Amt, auch durch Pressedruck, der Genehmigung zugestimmt und redet von Kommunikationsproblemen.

Presse:
der Westen I
der Westen II

Was war, was ist, was bleibt.

via Antifajugend Dortmund

Die Leichen im Keller der Thier Galerie…

Zwischen dem Westenhellweg und dem Hohen Wall eröffnet heute (15.09.2011) die Thier Galerie.
Ein Einkaufscenter mit über 150 Geschäften, Cafes und Restaurants direkt in der Innenstadt.
Die größtmöglichste Produktvielfalt auf kleinem Raum stößt bei vielen Dortmunder_innen auf Interesse.

An dieser Stelle wollen wir noch einmal daran erinnern, welche Opfer der Bau dieser Shoppingmetropole bereits im Vorfeld forderte.
Denn auf dem Grundstück stand vorher das Dortmunder Hippihhaus.
14 Menschen wurde der Wohnraum genommen, die es sich zum Ziel gemacht hatten als basisdemokratische Wohngemeinschaft durch soziales, kulturelles und politisches Engagement in Dortmund ein alternatives Stadtleben zu erproben.
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Allet Pappnasen!

Am Freitag, den 7.10.2011 um 9.30 Uhr im Amtsgericht Dortmund steht ein Antirassist vor Gericht, weil er bei einer rassistischen Personenkontrolle durch vier Bundespolizisten eingeschritten ist. Die Kritik haben die Polizisten nicht ertragen wollen, und so verdrehen sie jetzt seine Worte so, dass sie ihm eine Beleidigung anhängen können. Dabei waren sie äusserst kreativ: „Pappnasen“, „Hampelmänner des Staates“ und „Rassisten“ wollen sie genannt sein. Als Belohnung für diese Kreativität wollen sie jetzt 600 Euro, welche aus dem nicht vorhandenen Geldbeutel des Aktivisten bezahlt werden soll.
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Neonazis zu Geldstrafe verurteilt

Zwei Neonazis im Alter von 28 und 25 Jahren wurden vor dem Amtsgericht zu Geldstrafen von 750€ und 450€ verurteilt. Grund für die Verurteilung war eine vorrausgegangene „Propangandaaktion“ der Neonazis in Dortmund-Dorstfeld. So wurden die beiden dabei erwischt wie sie ein Bushäuschen mit Plakaten für die Nazidemo am 03.09. voll klebten. Die Polizei, welche durch einen Strassenbahnfahrer alamiert wurde, traff wenig später in unmittelbarer Nähe auf einen VW-Bulli in dem neben Jugendlichen auch die beiden Angeklagten saßen. Im Bulli befanden sich diverse rechte Sticker, Plakate, Flyer so wie Quast und Kleister. Für die Richterin war der Tatbestand so mit erfüllt und es kam zu der Verurteilung.

Presse:
der Westen