Archiv für Oktober 2011

Polizei nimmt 22 jährigen Neonazi fest

Wie heute bekannt wurde, hat die Dortmunder Polizei den Angreifer, welcher am 25.September einen Afrikaner in Dortstfeld angriff, gestellt. Der Täter kommt aus der Skinhead-Front Dortmund Dorstfeld und ist 22 Jahre alt. Nach Zeugenaussagen und weiteren Ermittlungen in der Dortmunder Neonazis-Szene konnte die Polizei den Täter stellen. Nicht zuletzt durch das auffällige Erscheinungsbild der Freundin des Täters konnte dieser überführt werden. Zudem fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung Kleidung und Pfefferspray. Die Kleidung wurde zuvor von zwei Zeugen, welche dem Afrikaner in der Nacht zu Hilfe kamen, beschrieben. Um den Täter zu überführen entnahm die Polizei dem 22 jährigen eine Speichelprobe.

Presse:
Ruhr Nachrichten

Samstag: Demo gegen rechte Gewalt in Bochum


Am Samstag, den 29. Oktober findet um 12.00 Uhr in Langendreer eine Demonstration statt, um “den Nazis zu zeigen, dass Langendreer ihre Übergriffe und ihre Propaganda nicht dulden wird.” Im Demo-Aufruf heißt es: »In Bochum Langendreer sind seit Anfang diesen Jahres Aktivitäten durch Nazis registriert worden. Neben Hakenkreuz- schmierereien und Aufklebern mit rassistischen Parolen versuchen die Nazis nun vermehrt, BürgerInnen einzuschüchtern. An den Wochenenden „marschieren“ sie laut durch die Straßen, fordern
„Nationalen Sozialismus Jetzt“ und zünden Feuerwerkskörper. Den bisherigen traurigen Höhepunkt stellt ein Angriff Ende September am S-Bahnhof Langendreer dar: Eine Nazi-Gruppe griff drei Personen an, brach dabei einem das Nasenbein und prügelte die anderen beiden nur 2 Minuten vor Einfahrt der S-Bahn auf die Gleise.« Der Aufruf als pdf-Datei. Die Demonstration startet am Westausgang des S-Bahnhofs Langendreer-West.

Kritik an Polizei & Anti PKK Demo

via Antifa Union

Anmerkungen zur Pressekonferenz der Polizei
Vor zwei Tagen lud Dortmunds scheidender Polizeipräsident Hans Schulze zu einer Pressekonferenz und nahm dort mit Norbert Pöggeler, Leiter des polizeilichen Staatsschutzes, zu den „pauschalen Vorwürfen“ der Medien Stellung, die Dortmunder Polizei würde zu lax mit rechten Straftaten bzw. ihren Urhebern umgehen. Dass die Veranstaltung letztlich zum PR-Desaster wurde, hat Stefan Laurin bereits anschaulich verdeutlicht. Mario Krüger von den Dortmunder Grünen kritisiert völlig zurecht, dass sich die Polizei die sinkenden TeilnehmerInnenzahlen bei dem Neonaziaufmarsch zum Antikriegstag als ihren Erfolg auf die Fahnen schreibt und merkt angesichts solcher Imagepflege an: „Es wäre allerdings interessant zu erfahren, was zum Beispiel die Familie dazu sagen würde, die aufgrund permanenter Bedrohungen durch die Neonazis aus Dorstfeld weggezogen ist“.
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„Das sind nur die 90ger mein Freund..“

via Zeit-Störungsmelder

Zurück in die 90er – die Skinhead-Front Dortmund-Dorstfeld

In den letzten Wochen und Monaten machte in Dortmund die Neonazigruppe Skinhead – Front Dortmund – Dorstfeld mit brutalen Angriffen auf sich aufmerksam. Es war nicht das erste Mal, dass die Gruppierung durch Gewalttaten auffiel. Ungewöhnlich ist, dass die Skinhead-Front auftritt wie es bislang nur aus den 80er und 90er jahren von Naziskins bekannt war. Bomberjacken, Springstiefel und kahlrasierte Köpfe sind heute auf Naziaufmärschen sonst kaum noch zu sehen.
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