Archiv für Februar 2012

Prozeß Beginn wegen 1.Mai 2009

Nach nun mehr drei Jahren beginnt der Prozess um die beiden Rädelsführer der Dortmunder Naziszene Dennis G. und Alexander D..
Am 1.Mai 2009 griffen rund 400 Neonazis die Demonstration des DGB in Dortmund an. Grund dafür war das Verbot des Aufmarsches Freier-Kräfte in Hannover zum 1.Mai.
Damals trafen sich die Neonazis, unter anderem mit Bussen aus anderen Städten angereist, am Dortmunder HBF und zogen von dort aus Richtung DGB-Demo. Bei dieser angekommen griffen sie Teilnehmer_Innen der Demonstraion an.
Die sichtlich Überforderte Polizei konnte erst in der Innenstadt mehrere hundert Neonazis in festsetzen.
Bereits kurze Zeit später vermuteten Dortmunder Antifaschisten_Innen die beiden bekannten Neonazis als Organisatoren des Angriffs.
Der Prozess , welcher diese Woche beginnen soll, wird wohl mehrere Tage in Anspruch nehmen, da 40 Zeugen des Überfalls angehört werden müssten, so Dr. Gerhard Breuer, Sprecher des Amtsgericht.
Während dessen ist es um die beiden Köpfe der Dortmunder Neonazi Szene ruhig geworden. Es bleibt jedoch abzuwarten ob es nur Taktik ist um sich von der Nazi-Szene „abgelöst“ zu geben.
Fakt ist aber das für das Jahr 2012 mindestens drei Anmeldung für Neonaziaufmärsche in Dortmund vorliegen. Anmelder der letzten Aufmärsche in Dortmund immer Dennis G..

„Wenn so viele Schweigen…“

Heute, am 23.02.2012, schwiegen Deutschland weit mehrere tausend Menschen im Gedenken an die Opfer der „NSU“ Morde.
Vor rund drei Monaten wurde bekannt das eine rechte Terrorzelle die sich selbst den Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ gab, mit Hilfe des Verfassungsschutzes mindestens 10 Menschen getötet hat. Außerdem wird der „NSU“ für mindestens zwei Sprengstoff Anschläge in Köln verantwortlich gemacht.
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Auf nach Münster!

via AID
Am 3. März 2012 wollen Neonazis aus dem Spektrum von „Autonomen NationalistInnen“ und „Freien Kameradschaften“ in Münster aufmarschieren. Sie versuchten dies zuletzt 2006 – und mussten zwei Niederlagen hintereinander erleben. Zuerst wurden sie nach wenigen Metern blockiert und mussten nach hause fahren – im zweiten Anlauf konnten sie dann nur mit deutlich weniger Teilnehmer_innen durch einen Vorort demonstrieren.
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Aufruf zu Antifa-Demo am 31.o3.

Im folgenden dokumentieren und unterstützen wir den Aufruf des Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) zur antifaschistischen Demo am 31.03.2012 in Dortmund-Dorstfeld.

Aufruf des Dortmunder Antifa-Bündnisses zur antifaschistischen Demonstration gegen rechte Gewalt anlässlich des siebten Todestages von Thomas Schulz.

Rechte Gewalt unmöglich machen!
Am 31. März findet in Dortmund eine Demonstration gegen rechte Gewalt statt. Wir wollen in diesem Zusammenhang auf die Aktualität und die Dimensionen rechter Gewalt hinweisen und die tiefe Verankerung rechter Ideologien in der Gesellschaft thematisieren. Darüber hinaus wollen wir mit dieser Demonstration auch das Ignorieren und Verleugnen von Phänomenen und Ausprägungen (alltäglicher) rechter Gewalt in den Fokus rücken sowie an die Opfer dieser Gewalt erinnern. Die Demonstration wird im Stadtteil Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Dort wohnen viele der Neonazis, die seit Jahren in Dortmund für eine Welle rechter Gewalttaten verantwortlich zeichnen. Anlass ist der siebte Todestag des Punks Thomas Schulz, der im Jahr 2005 von einem Neonazi erstochen wurde.
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