Auf nach Münster!

via AID
Am 3. März 2012 wollen Neonazis aus dem Spektrum von „Autonomen NationalistInnen“ und „Freien Kameradschaften“ in Münster aufmarschieren. Sie versuchten dies zuletzt 2006 – und mussten zwei Niederlagen hintereinander erleben. Zuerst wurden sie nach wenigen Metern blockiert und mussten nach hause fahren – im zweiten Anlauf konnten sie dann nur mit deutlich weniger Teilnehmer_innen durch einen Vorort demonstrieren.

Wir werden aus dem Ruhrgebiet und Rheinland gemeinsam mit dem Zug um zusammen die Neonazis zu blockieren. Wir wollen uns schon im Zug treffen, um während der Anreise und den ganzen Tag über gemeinsam handlungsfähig zu sein. Um über die Anreise und vor allem die geplanten Aktionen am 3. März in Münster zu informieren, findet am 23. Februar eine Mobilisierungsveranstaltung im Langen August in Dortmund statt:

23. 02.2012 | 19 Uhr | Langer August (Braunschweiger Str. 22)

Nach fast sechs Jahren wollen es die Neonazis nun erneut versuchen. Eine Gruppe namens “Nationale Sozialisten Münster” (NASOMS) will mit Unterstützung von Neonazis aus Hamm und dem Ruhrgebiet einen Aufmarsch organisieren. Mit einer reichlichen Ladung Pathos kündigt Anmelder Sascha Krolzig aus Hamm an, den “roten Sumpf” in Münster auszutrocknen.

Um den Aufmarsch zu verhindern, den Münsteraner Nazis zu zeigen, dass sie dort keinen Fuß fassen können und dem Spektrum von „Autonomen NationalistInnen“ und „Freien Kameradschaften“ mal wieder einen Dämpfer zu verpassen rufen in Münster sowohl Antifagruppen als auch andere zivilgesellschaftliche Gruppen zum Blockieren des Aufmarsches auf.

Um auf die maßgeblichen OrganisatorInnen des Naziaufmarsches aufmerksam zu machen, findet in Hamm am Vorabend der Blockaden eine Demonstration gegen die örtliche Naziszene statt.

Personen, die der rechten Szene zugehören oder mit ihr sympathisieren oder in der Vergangenheit bereits durch rassistische und antisemitische Äußerungen aufgefallen sind, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen untersagt.