Die „deutsche Jugend“ und der Sport

Derzeit warnt der Dortmunder Stadtsportbund (SBB) vor einer möglichen Unterwanderung von Sportvereinen durch Dortmunder Neonazis. So sei jüngst der Neonazi Dennis G. in einem Badminton-Verein aufgeflogen. Dennis G. zusammen mit Alexander D. ende April, wegen des Angriffs 2009 auf die 1.Mai Demonstration des DGB vor Gericht, versuchte in einem Verein in Dortmund-Kley Fuß zu fassen.
Nach seinem Bekannt werden wurde Dennis G. sofort mit einem Hausverbot belegt, welches er ohne Wiederworte hin nahm und den Verein verließ.
Der Verein in dem Dennis G. versuchte unter zukommen sieht die Teilnahme am Training und den Versuch im Verein unter zukommen als abgebrühte Aktion des Neonazis an, da sich der Verein schon seid langem auch offiziell gegen Rechts engagiere. Man vermute das sich der Verein bewusst ausgesucht wurde um dort nationalistisches Gedankengut zu verbreiten.
Der Vorsitzende des Vereins appelliert nun an andere Dortmunder Sportvereine die Augen offen zu halten und Neonazis keinen Platz zu bieten. Die Dortmunder Sportjugend im SSB arbeitet momentan an einem Konzept wie Gegenaktionen zu Naziaufmärschen aussehen können.

Presse:
WAZ