Archiv für April 2012

30.04. Bochum – Euromayday!

Im folgenden dokumentieren wir den Aufurf zum Euromayday 2012, in Bochum

„Made In Common

Die Welt ist voller Reichtum! Und es sind die Menschen, die diesen Reichtum produzieren. Mit ihrem Wissen, das sie miteinander teilen, mit ihren Ideen und Leidenschaften, mit ihrer Arbeit. Doch über diesen Reichtum der Vielen bestimmen nur wenige, eignen ihn sich an und verknappen ihn künstlich. In diesem Sinne ist das Leben als solches heute produktiv geworden.

Vielen wird die Teilhabe verwehrt, ihre Ansprüche werden bekämpft mit niedrigen Löhnen, mit Erwerbslosigkeit, mit Ausschluss und Unsicherheit, mit ihrer Auslieferung an den Markt. Wenn das gesamte Leben zur Arbeit geworden ist, dann ist dieses Leben heute prekär.
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1500 Menschen erinnern an Naziopfer

Am gestrigen Karfreitag versammelten sich rund 1.500 Menschen an der Mahn- und Gedenkstätte in der Bittermark.
Dort wurden im April 1945, kurz vor der Befreiung vom Nationalsozialismus, 300 Widerstandskämpfer erschossen. Seit Jahren wird dort seitdem, immer am Karfreitag, eine Gedenkkundgebung veranstaltet. Diese wird von Zahlreichen Organisationen unterstützt. Hauptorganisator ist das „Internationale Rombergpark-Komitee“ Bei der diesjährigen Veranstaltung sprach auch Gamze Kubaşık, Tochter des 2006 von der „NSU“ ermordeten Kioskbesitzers Mehmet Kubaşık.
Neben der eigentlichen Gedenkveranstaltung ruft seit acht Jahren auch der Dortmunder Fanclub „Heinrich Czerkus“ zu einem Gedenklauf vom Stadion Rote Erde hin zur Gedenkstätte auf. An diesem Lauf beteiligten sich rund 300 Menschen.

Presse:
RN
WAZ

ORGANIZE!

Antifaschisten_Innen aus dem Pott starten neue Kampange:
In vielen Städten des Ruhrgebiets gibt es aktive Neonazi-Gruppen oder Ortsverbände extrem rechter Parteien. Darüber hinaus kommt es regelmäßig zu rechten Aufmärschen und auch brutale Übergriffe auf Linke und MigrantInnen sind keine Seltenheit. Viele Menschen wollen diese Zustände nicht hinnehmen und beteiligen sich regelmäßig an Demos und Protesten gegen rechte Aktivitäten. Diese Proteste sind richtig und notwendig, reichen aber alleine nicht aus, um effektiv gegen Nazis vorgehen zu können. Dafür ist es nötig, dass es Leute gibt, die in ihrer Stadt rechte Aktivitäten beobachten und dokumentieren, Öffentlichkeitsarbeit machen und Gegenaktivitäten organisieren. Das alles aber kann man nicht alleine schaffen. Es funktioniert nur dann, wenn man sich in Gruppen zusammenschließt und verbindlich miteinander arbeitet.
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04.04. in Erinnerung an Mehmet Kubaşık

„Erinnern heisst kämpfen!“


Am 4.4.2006 töteten Nazis des „NSU“ Mehmet Kubaşık in seinem Kiosk in der Nordstadt. Aus diesem Anlass findet am Mittwoch, 4. April 2012 (18 Uhr) eine Gedenkkundgebung an der Todesstelle Kubaşıks statt. Zeigen wir den Angehörigen der NSU-Morde, dass wir die Getöteten nicht vergessen.

Gedenkkundgebung: Mi 4.4.2012, 18 Uhr, Mallinckrodtstraße 190

Im Anschluss findet im Dietrich-Keuning Haus eine Infoveranstaltung zum Thema „NSU“ statt. Beginn ist um 19:00 Uhr.