Archiv für August 2012

Große Löcher reißen

Der Versuch eines Überblicks…

Mit dem Verbot des u.A. „NW-Dortmund“ am vergangenen Donnerstag erlitt die rechte Szene in NRW eine deftige Backpfeife. So verlor der „Verein“ in binnen weniger Stunden einen Großteil seines Hab und Gut. So wurde nicht nur das „Nationale Zentrum“ auf der Rheinischen Str. und der „NW-Bulli“ beschlagnahmt, auch wurde die Internetseite sowie Twitter des „NW-DO“ stillgelegt. Somit war und sind die Dortmunder Neonazis zur Zeit weder im Netz noch auf der Straße mobil.
Zudem wurden Mobiltelefone, Computer und das Sortiment des „Resistore“ beschlagnahmt. Und auch die NPD dürfte sich über den Verlust vieler Werbeplakate ärgern.
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„Vereinsverbot“ gegen NW-Dortmund

+++ Innenminister Jäger verbietet NW-Dortmund, Kameradschaft Hamm & Kameradschaft Aachener Land +++ Seid 6:00 Uhr durchsuchen 600! Cops 93 Objekte des NW-Dortmund +++ Größte Aktion gegen Neonazis in NRW +++ Unklarer Werdegang des Aufmarsches am 01.09., Polizeiaktionen richten sich vornehmlich zur Durchsetzung des Vereinsverbotes +++ STAY TUNED!

Presse:

WAZ
RN

Aktion gegen rassistische Politik in Dortmund

Beamte aus Afrika fühlen Asylbewerbern in Dortmund auf den Zahn so titelt die WAZ ihren Artikel über vier Beamte aus Afrika die zur Zeit in Dortmund sind um Anhand von Aussprache, Kopfform und anderen „Merkmalen“, Menschen eine Staatsangehörigkeit nachzuweisen. Betroffen sind davon Asylbewerber aus Afrika. Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit der zentralen Ausländerbehörde und der Bundespolizei statt.
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Im Westen nix neues

131 – diese Zahl steht für die rechten Straftaten im ersten Halbjahr 2012. Damit ist Dortmund wieder einmal Spitzenreiter im Landesvergleich. Unter anderem sind es Taten wie Volksverhetzung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Ca. 2/3 aller Straftaten sind dabei sogenannte „Propagandadelikte“ oder das Sprühen eines „Hakenkreuzes“.
Landesweit ist die Zahl rechter Straftaten um 52 gestiegen, dabei liegen Städte im Ruhrgebiet an den ersten Stellen, hinter Dortmund kommt Wuppertal, Düsseldorf, Essen, Köln, Aachen, Münster, Duisburg und Gelsenkrichen. Dortmund führte die Liste bereits im letzten Jahr um längen an. Das die TäterInnen trotz Ermittlungen oftmals ohne Strafe davon kommen zeigen die Zahlen aus 2011. So wurden von 1953 Verfahren 1748 Fälle eingestellt.
Innenexpertin der Grünen im Landtag, Verena Schäffer, bilanziert: „Die rechtsextreme Szene tritt in bestimmten Regionen in NRW zunehmend aggressiv und gewaltbereit auf“.
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