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Politischer Kulturabend zu Sinti & Roma in Dortmund

Das Dortmunder Bündnis gegen Rechts, organisiert am 23.11.2012 einen politischen Kulturabend* zum Thema „Sinti und Roma in Dortmund“.
Dieser findet im Wichernhaus statt und beginnt um 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei (es wird um Spende gebeten).

Inhalt:
Die Geschichte und Kultur der Roma und Sinti. Ihre Verfolgung damals und heute. Roma in Dortmund.
- Ensemble Varna
Weltmusik, Musik der Roma
- Jovan Nicolic
Lyriker, Dramatiker und Journalist
liest aus seinen Werken
- Film
„Der Weg der Wanderhuren von Dortmund nach Stolipinovo“
- Geschichte und Kultur der Roma
(Zentralrat der Sinti und Roma)
- Verfolgung und Antiziganismus
Iris Biesewinkel (ROM e.V. Köln)
- Ursachen der Verfolgung
Heinz Drucks (Flüchtlingsrat NRW)
- Verfolgung in Dortmund
Andreas Müller (Geschichtswerkstatt Dortmund)
- Zuwanderung und Mehrheitsgesellschaft
Bastian Pütter (Bodo e.V. Dortmund)
- Infostände, Speisen und Getränke

*Nazis bleiben draußen!

Mobi. Köln // 08.11. | 19.h // Taranta-Babu

Im November 2012 jährt sich das Bekanntwerden der über sieben Jahre andauernden Mord- und Anschlagsserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) um Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt, welche ungehindert von Sicherheitsbehörden zehn Menschen ermorden und mindestens zwei Bombenanschläge verüben konnten.
Im Rahmen der Untersuchungen zu der Mordserie kamen seitdem eine Vielzahl von erschreckenden Detail über die Arbeit vor allem der Verfassungsschutzbehörden (VS) an Tageslicht. Von diversen Geheimdiensten bezahlte Informant_innen hatten detailliertes Wissen über das Trio, stellten Waffen, Sprengstoff und die Infrastruktur für das Leben im Untergrund zu Verfügung. Unzählige im Fall relevante Akten wurden vernichtet, lange nachdem die Taten publik wurden. In Kassel befand sich ein Mitarbeiter des VS während eines der Morde am Tatort, soll aber nichts bemerkt haben.
Am 10. November 2012 findet in Köln eine Demonstration mit der Forderung “Verfassungsschutz Auflösen! Rassismus bekämpfen!” statt. Wir wollen uns als Antifaschist_innen aus Dortmund an dieser Demonstration beteiligen und laden für Donnerstag, den 8. November 2012 um 19:00 Uhr zu einem Vortrag über die Verstrickung des Verfassungsschutzes in die Taten des NSU ein. Dazu gibt es Informationen zu Demonstration und der gemeinsamen Anreise nach Köln.

Auch mal im Rampenlicht stehen

Seid dem Verbot der Neonazi-Kameradschaften (Aachen, Dortmund, Hamm) in NRW ist es ruhig geworden, sollte man meinen.
Doch seit den Verboten versucht zunehmend die NPD Oberwasser zu gewinnen. So richtig funktionieren will aber auch das nicht.


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Große Löcher reißen

Der Versuch eines Überblicks…

Mit dem Verbot des u.A. „NW-Dortmund“ am vergangenen Donnerstag erlitt die rechte Szene in NRW eine deftige Backpfeife. So verlor der „Verein“ in binnen weniger Stunden einen Großteil seines Hab und Gut. So wurde nicht nur das „Nationale Zentrum“ auf der Rheinischen Str. und der „NW-Bulli“ beschlagnahmt, auch wurde die Internetseite sowie Twitter des „NW-DO“ stillgelegt. Somit war und sind die Dortmunder Neonazis zur Zeit weder im Netz noch auf der Straße mobil.
Zudem wurden Mobiltelefone, Computer und das Sortiment des „Resistore“ beschlagnahmt. Und auch die NPD dürfte sich über den Verlust vieler Werbeplakate ärgern.
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