Aufrufe

10.11.2012 – Köln: VS Auflösen!

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Gut ein Jahr nach dem bekannt werden der rechten Terrorgruppe „NSU“ (National Sozialistischer Untergrund) ruft ein breites Bündnis aus linken Gruppen zu einer Demonstration in Köln-Chorweiler auf. Von dort aus geht es zu dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV).
Wir wollen an dieser Stelle auf die Demonstration hinweisen und dazu Aufrufen nach Köln zu fahren, im gleichen verweisen wir aber auch auf einen Redebeitrag der Gruppe Cafe Morgenland welcher eine wichtige Kritik am Umgang der deutschen Linken mit dem „NSU“ übt.
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Demo: GEMA weg!

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf des UZ-DO zur Nachttanzdemo in Dortmund.

„GEMA WEG


Zum 1. Januar 2013 will die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und
mechanische Verfielfältigungsrechte, kurz GEMA, ihre Gebührensatzung
ändern. Diese könnte dazu führen, dass die Kosten für die Realisierung von
Musikveranstaltungen dramatisch steigen. Für zahlreiche Veranstalter und
Kulturstätten könnten diese Mehrkosten das Ende bedeuten, da sie häufig
bereits jetzt am Existenzminimum arbeiten.

Es liegt im Interesse der gesamten Öffentlichkeit, die kulturelle Vielfalt
in den Städten und darüber hinaus zu erhalten. Die sogenannte
„Vereinfachung“ der Gebührensatzung in zwei Stufen engt diese Vielfalt
massiv ein und beweist, dass die GEMA den musikalischen Entwicklungen der
vergangenen zwei Jahrzehnte nicht gerecht wird.

Die GEMA glaubt, zwischen Ernster Musik und Unterhaltungsmusik
unterscheiden zu können. Die GEMA glaubt, es gebe nur zwei Arten von
Musikveranstaltungen. Die GEMA glaubt, wir machen ihren Scheiß mit. Was
wir dazu sagen? GEMA WEG!

Wir beweisen der GEMA, wie ernst wir unsere Musik nehmen. Mit ihr und für
sie gehen wir auf die Straße. Wir zeigen, wie vielschichtig die Musik ist.
Und dass sie unabhängig von jeder Verwertungslogik funktioniert.
Zeigt auch ihr, was ihr von der GEMA haltet. Kommt zur Tanzdemo! Lasst
euch vom Beat tragen und beweist diesen Kulturbanausen, wie kreativer
Protest heute aussehen kann!

Los geht’s am 27. Juli um 18Uhr am Nordausgang des Dortmunder
Hauptbahnhofes. Abschlusskundgebung ist auf dem Friedensplatz direkt bei
der GEMA Bezirksvertretung.“

Aufruf zu Antifa-Demo am 31.o3.

Im folgenden dokumentieren und unterstützen wir den Aufruf des Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) zur antifaschistischen Demo am 31.03.2012 in Dortmund-Dorstfeld.

Aufruf des Dortmunder Antifa-Bündnisses zur antifaschistischen Demonstration gegen rechte Gewalt anlässlich des siebten Todestages von Thomas Schulz.

Rechte Gewalt unmöglich machen!
Am 31. März findet in Dortmund eine Demonstration gegen rechte Gewalt statt. Wir wollen in diesem Zusammenhang auf die Aktualität und die Dimensionen rechter Gewalt hinweisen und die tiefe Verankerung rechter Ideologien in der Gesellschaft thematisieren. Darüber hinaus wollen wir mit dieser Demonstration auch das Ignorieren und Verleugnen von Phänomenen und Ausprägungen (alltäglicher) rechter Gewalt in den Fokus rücken sowie an die Opfer dieser Gewalt erinnern. Die Demonstration wird im Stadtteil Dortmund-Dorstfeld stattfinden. Dort wohnen viele der Neonazis, die seit Jahren in Dortmund für eine Welle rechter Gewalttaten verantwortlich zeichnen. Anlass ist der siebte Todestag des Punks Thomas Schulz, der im Jahr 2005 von einem Neonazi erstochen wurde.
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SABOTAGE!

via Alerta!

Das Alerta!-Bündnis ruft zur antifaschistischen Kampagne “Keine Ruhe vor dem Sturm” im Vorfeld des sogenannten “Nationalen Antikriegstags” auf.

In den vergangenen Jahren waren die Neonazis nicht nur auf der Demonstration anlässlich des “Nationalen Antikriegstags” aktiv, sondern führen bereits ca. zwei Wochen im Vorfeld beinahe täglich verschiedenste Aktionen durch. Sie versuchten mit allen Mitteln die Aufmerksamkeit von Bürger_innen, Presse und nicht zuletzt auch der eigenen Szene auf sich zu ziehen. Hauptzweck war es, die Demonstration am ersten September-Wochenende zu bewerben.
Das Spektrum der Aktionen umfasste das Verteilen von Flugblättern in der Innenstadt, das Aufhängen von Transparenten an sichtbaren Orten, das Veranstalten von Kundgebungen und Stickertouren. Zu jeder dieser Aktionen wurden Aktionsberichte veröffentlicht, in denen sie selbstverständlich von vollen Erfolgen sprachen. Unterstützt wurden die Neonazis des “Nationalen Widerstands Dortmund” von zahlreichen Gleichgesinnten aus anderen Städten.
Daran wird deutlich, dass die sogenannten Aktionswochen für die lokale Naziszene einen großen Stellenwert einnehmen.Das Alerta!-Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Neonazis wütend, kraftvoll und laut zu verdrängen, um eine Verbreitung ihrer Propaganda zu verhindern.

Die verstärkte Anwesenheit auswärtiger Neonazis (z.B. aus Unna, Hamm, Recklinghausen, aber auch aus weiter entfernt liegenden Städten) verdeutlicht die Aktionsorientiertheit der sogenannten Autonomen Nationalisten. Zudem werden gemeinsame Aktionen genutzt, um die Zusammenarbeit mit den Dortmunder Neonazis zu intensivieren. Bei den Aktionen selbst sind es dann oft jüngere Neueinsteiger_innen, die scheinbar wichtige Aufgaben übernehmen dürfen und sich dadurch zugehörig fühlen. Zusätzlich zur Mobilisierungswirkung besitzt der Aktionismus somit noch eine soziale Komponente – ideologisch wenig gefestigte Mitläufer_innen werden an die Naziszene gebunden.
Die Einschüchterung der politischen Gegner_innen, neben autonomen auch bügerliche Antifaschist_innen, gehört ebenso zum erklärten Ziel der Neonazis. So kam es in den vergangenen Wochen zu einer Reihe von Anschlägen, Sachbeschädigungen und Übergriffen seitens der Dortmunder Neonazis auf Parteibüros, Autos und nicht zuletzt auch auf die körperliche Unversehrtheit von Menschen.

Um die drei am Tag angestrebten Aktionen in ihren sogenannten Aktionswochen durchführen zu können, werben die Dortmunder Neonazis also um Unterstützung durch auswärtige Neonazis. In diesem Jahr bieten sie ab kommendem Sonntag, dem 21. August, Pennplätze und günstige Verpflegung an.

Das Alerta!-Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Neonazis wütend, kraftvoll und laut zu verdrängen, um eine Verbreitung ihrer Propaganda zu verhindern.
Nutzt unseren Twitteraccount um auf dem Laufenden zu sein, bildet Telefonketten, verbreitet die Infos zu anstehenden bzw. laufenden Aktionen der Neonazis. Überlegt euch eigene Aktionen und mobilisiert Menschen dazu, sich am 3.9. den Neonazis in den Weg zu stellen.