Aufrufe

13.8. 14h – SlutwalkRuhr


SlutWalk Ruhr, weil…

…wir es satt haben, in einer Kultur zu leben, die uns sagt: „Lasst euch nicht vergewaltigen!“, anstatt: „Vergewaltigt nicht!“!

…wir die Einschränkung unserer Persönlichkeitsrechte nicht mehr hinnehmen, um die Gefahr von Grenzüberschreitungen zu reduzieren!

…wir endlich frei und selbstbestimmt mit unseren Körpern und unseren Leben umgehen können wollen, ohne dafür von der Gesellschaft sanktioniert zu werden!

…wir nicht mehr tatenlos zusehen, wie Vergewaltigunsmythen aufrecht erhalten und die wahren Ursachen von sexualisierter Gewalt verschleiert werden!

…wir genug von Medienberichten und Gerichtsurteilen haben, die den Opfern eine Mitschuld an sexuellen Übergriffen geben!

…wir ein für alle mal klarstellen wollen, dass Nein auch Nein bedeutet – immer und überall!

…wir flirten, feiern und lieben können wollen, ohne Angst haben zu müssen, dass unser*e Gegenüber unsere Grenzen verletzt!

…wir uns nicht weiter fremddefinieren lassen, sondern selbst bestimmen, wer wir sind, wie wir sind und was das für uns bedeutet!

…wir all denen, die sich vom sexistischen Normalzustand haben einschüchtern und beschränken lassen, Mut zusprechen wollen; wir sind viele und wir sind stark und wir holen uns die Straßen, die Nächte und unsere Freiheiten zurück!

13.8. | 14h | Dortmund HBF

Racists, Sexists & Nazis Fuck off!

18.06. Duisburg – Nazis stoppen!


Die Nazis kommen – wir auch!

Was ist los?
Am Samstag, den 18. Juni 2011 wollen Neonazis in Duisburg-Neudorf aufmarschieren. Thema ihrer Demonstration ist die Forderung nach Todesstrafe für Sexualstraftäter, die sie mit Parolen wie “Ein Baum, ein Strick, ein Schändergenick!” verdeutlichen. Dabei geht es den Neonazis nicht darum Opfer sexueller Gewalt zu schützen, sondern sie instrumentalisieren diese lediglich im Sinne ihrer menschenverachtenden Ideologie.

Veranstaltet wird diese Demonstration von dem wegen Körperverletzung vorbestraftem Neonazi Kevin Giuliani. Dieser hielt bereits eine Rede auf der thematisch ähnlichen Demo in Duisburg-Ruhrort am 31. März 2011. Dabei bekam er Unterstützung von dem ex-Vorsitzenden der NPD-Duisburg Frank Rudi Theißen, sowie zahlreichen Neonazis aus dem Spektrum der freien Kameradschaften, u.a. auch vom sogenannten “Nationalen Widerstand Duisburg”.(1) Die gleiche Mischung an reaktionären Teilnehmer_innen ist nun auch bei der Demonstration am 18. Juni in Neudorf zu erwarten.
(mehr…)

Die Verhältnisse zum Tanzen bringen! – Selbstverwaltete Freiräume erkämpfen!

Aufruf zu Nachttanzdemo am 30.April in Duisburg


Von Duisburg bis nach Dortmund: Im Ruhrgebiet hat es unkommerzielle und selbstverwaltete Kultur nicht einfach. Wenn es dann auch noch nicht nur um Kultur, sondern auch um Politik von unten gehen soll, sieht es noch schwärzer aus. Trotz massiven Leerstandes und vieler guter Gründe für soziale und kulturelle Zentren in jeder Ruhrgebietsstadt (wenn nicht sogar jedem Stadtteil), investieren die Städte größtenteils in fragwürdige „Leuchtturmprojekte“, während lokale Initiativen teilweise seit Jahren versuchen Immobilien für ihre gemeinnützige Arbeit zu finden.
(mehr…)

Wer nicht feiert, hat nix verstanden!

Am 8. Mai jährt sich, erfreulicherweise, zum 66. mal der „Tag der Befreieung vom Nationalsozialismus“. Aus diesem Anlass organisieren Antifaschisten_Innen aus Witten eine Demonstration. Im folgenden wollen wir den Aufruf dokumentieren und dazu aufrufen sich an dieser Demonstration zu beteiligen!


Am 8. Mai 2011, wollen wir AntifaschistInnen unterschiedlichster Spektren in Witten zusammenbringen um jenseits aller bestehenden Differenzen gemeinsam den 66. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands zu begehen.

Tag der Befreiung

Der 8. Mai 1945 steht für die militärische Zerschlagung des Nationalsozialismus und markiert damit den Sieg in dem von Deutschland entfachten Weltkrieg, welcher über 50 Millionen Menschenleben kostete.

Der 8.Mai steht auch symbolisch für die Befreiung der wenigen Überlebenden der Konzentrationslager, die dem deutschen Vernichtungswahn entkommen konnten, dem neben 6 Millionen Juden auch Sinti & Roma, Behinderte, politische Gegner, Homosexuelle und andere Menschen zum Opfer fielen.

Dieser Tag soll Anlass sein all denjenigen zu danken, die mithalfen die Befreiung von der NS-Herrschaft durchzusetzen – namentlich allen Angehörigen der Roten Armee, der West-Alliierten und ihrer Verbündeten, sowie den Widerstand leistenden PartisanInnen überall in Europa – und all den Menschen zu gedenken die Opfer des faschistischen Terror wurden.

Dem Opfermythos entgegentreten!

Mit unserem historischen Gedenken wollen wir an diesem Tag dem populär gewordenen Geschichtsbild entgegentreten, welches die Gleichsetzung von Tätern und Opfern betreibt und Ursache und Wirkung in einen falschen Zusammenhang stellt. Ein wichtiger Pionier dieser Geschichtsklitterung ist der „Bund der Vertriebenen“, der seit jeher für den Versuch steht Geschichte umzuschreiben. Die Annahme des CDU/CSU/FDP-Antrages ,60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen – Aussöhnung vollenden‘ durch die Mehrheit des Bundestages am 10. Februar diesen Jahres, die weite Teile der Historikerschaft aufschreckte, ist nur ein weiteres Zeichen dieses verbreiteten Opferkults. Während Guido Knopp und Erika Steinbach die alten Nazis zu Opfern machen, organisieren die neuen Nazis Europas größtes rechtsradikales Event in Dresden anlässlich der Jahrestage der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten.

Wer nicht feiert – hat verloren!

Mit den Feierlichkeiten zum 8. Mai 2011 in Witten wollen wir den „Tag der Befreiung“ stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und unseren Befreiern über all in der Welt danken. Der Tag ist für uns nicht nur Anlass zum Gedenken an die Opfer sondern auch Anlass zur Freude über die Befreiung und daher ein Grund zum Feiern. Die Erinnerung an den 8. Mai 1945 soll darüber hinaus dazu anregen nicht nur im bloßen Gedenken zu verharren, sondern sich auch aktiv im Kampf gegen alte und neue Nazis und andere Geschichtsrevisionisten zu engagieren.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration!
08.05.2011 | 14:00 h | Witten | Berliner Platz
Wer nicht feiert – hat verloren!